Immeuble Lavirotte
Das Wohnhaus von 1901 ist kein gefälliger Jugendstil, sondern ein kalkulierter Schock aus glasierten Keramiken, bewegter Steinplastik und einer Tür, deren erotische Symbolik damals kaum zu übersehen war.
Das Wohnhaus von 1901 ist kein gefälliger Jugendstil, sondern ein kalkulierter Schock aus glasierten Keramiken, bewegter Steinplastik und einer Tür, deren erotische Symbolik damals kaum zu übersehen war.
Der Markt steht für die elegante, lebensmittelbewusste Seite des 16. Arrondissements: Fisch, Käse, Obst, Gemüse, Blumen und Feinkost bilden an Markttagen eine lange, ausgesprochen pariserische Auslage.
Im Ostflügel des Palais de Tokyo erzählt das städtische Museum die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus einer Pariser Perspektive – von den historischen Avantgarden bis zu internationalen Gegenwartspositionen.
Die Pâtisserie verbindet klassische französische Formen mit präziser, zeitgenössischer Produktgestaltung. Törtchen, Éclairs, Schokolade und Viennoiserie werden wie kleine Designobjekte inszeniert, ohne ihren handwerklichen Kern zu verlieren.
Das ehemalige Stadtpalais von Édouard André und Nélie Jacquemart ist Kunstsammlung, Architekturinszenierung und Gesellschaftsporträt zugleich. Das Café führt die Logik des Hauses als grossbürgerliches Gesamterlebnis fort.
Die weitgehend fussgängerfreundliche Marktstrasse zeigt ein alltägliches, wohlhabendes und dennoch lebendiges Paris: Lebensmittelgeschäfte, Cafés, Blumen, Käse, Bäckereien und kleine Spezialisten liegen dicht nebeneinander.